20.10.2016

Städtetrips mit der TwistGrip

20.10.2016

Städtetrips mit der TwistGrip

Während ich mir meinen Weg durch die Welt und über Bergwanderpfade bahnte, wuchsen in mir der Wunsch und das Bedürfnis, meine Fotos direkt in sozialen Netzwerken zu teilen. Mein Ziel prallte auf die technische Realität meines Smartphones, genauer gesagt die Verschwommenheit durch die Bewegung beim Aufnehmen meiner Fotos. Da ich immer lieber eine Spiegelreflexkamera als ein Smartphone mit höherer Fotoqualität (im Verhältnis zum Preis) verwendet und natürlich gekauft hatte, nutzte ich mein Handy nicht zum Fotografieren. Klar, aufgrund der mittelmäßigen Empfindlichkeit (ich meine das Smartphone!) erhöht sich die Posierzeit und es entstehen Bilder, denen es an Schärfe fehlt, erst Recht bei Outdoor-Aufnahmen. Ganz zu schweigen von der Nachtfotografie! Also standen mir zwei Lösungen offen: mir ein „technisch versierteres“ Smartphone zu holen oder ein Stativ, das ich für Aufnahmen nutzen konnte. Darum erschien die TwistGrip auf ein Pixi-Mini-Stativ montiert mir die perfekte Lösung zu sein, da diese Kombination viel weniger sperrig ist und meiner ursprünglichen Vision viel mehr entsprach.

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Wenn ich auf Reisen den richtigen Ort finde (Bar, Restaurant usw.), möchte ich den Ort in meinem Archiv festhalten, um den Artikel zu illustrieren. Aber es ist nicht immer sehr praktisch und empfiehlt sich manchmal eher nicht, Aufsehen zu erregen, indem man vor allen seine gesamte Fotoausrüstung auspackt. In diesem Fall ist es viel diskreter, ein Smartphone einzusetzen! Und da an diesen Orten das Licht nie besonders hell ist, muss ich mein Mini-Stativ mit der darauf montierten TwistGrip-Halterung benutzen, damit die Aufnahme nicht verwackelt. Oben ist auch eine Kerbe, in der man bei Bedarf ein Lumimuse-LED-Licht anbringen kann, um die Szene zu beleuchten.

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Malaga

Bemerkenswert an der TwistGrip-Halterung sind ihr Gewicht und ihre Maße (nun, bemerkenswert ist vielleicht doch nicht das richtig Wort, denn man merkt gar nicht, dass sie da ist!) Sie hat die Größe von zwei nebeneinander gelegten Bleistiften und lässt sich an beiden Enden einschwenken, daher passt die TwistGrip perfekt in jede Tasche. Ich bewahre sie nun also immer zusammen mit dem Pixi Evo direkt in meiner „Städtereisetasche“ auf. Immer, wenn ich weiß, dass ich ein paar Sofort-Schnappschüsse machen werde, die ich im Netz veröffentlichen will, bringe ich sie mit.

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Wenn ich in eine Stadt reise, gibt es jene „Pflicht“-Fotos, die alle anderen schon gemacht haben und wieder machen werden, weil alle diese „Postkartenfotos“ lieben, und dann gibt es die Bilder, die ich vom ästhetischen Standpunkt aus sorgfältiger ausarbeiten möchte, um eine viel ungewöhnlichere Perspektive zu erzielen. Mit der TwistGrip auf der Gelenkkugel des Pixi Evo kann ich diese Blickpunkte und Winkel finden, die sich völlig vom Gewöhnlichen abheben: Zum Beispiel kann ich direkt vom Boden aus fotografieren, ohne mich in alle Richtungen auszustrecken oder mich auf den Boden zu legen und dabei mein Smartphone zu umklammern und gleichzeitig zu fotografieren. Mit dieser Halterung habe ich die Hände frei, sodass ich bequem den Bildausschnitt für meine Aufnahme von unten wählen kann.

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Chambéry

Ich habe diese Kombination auch schon auf langen Auto-, Zug- und Flugreisen als Ständer benutzt, um Videos zu schauen oder Spiele zu spielen. Meine Handgelenke wurden immer müde, wenn ich mein Smartphone zu lange hochgehalten habe. Ich hielt es auf meinem Schoß, aber auf Dauer ist das für den Nacken keine bequeme Position. Die Lösung bestand also daran, es irgendwie auf dem Tisch aufzustellen, allerdings fiel das Handy dann bei jeder Erschütterung runter. Nach dem vierten oder fünften Mal ärgert man sich da ziemlich drüber! Jetzt lege ich das Smartphone in die TwistGrip-Halterung und bringe das Mini-Stativ in eine niedrige Position – es ist, als ob ich im Kino wäre! Na gut, nicht ganz, aber es hält wirklich gut. 🙂 Ich kann mir vorstellen, dass es auch ein tolles Zubehör für Selbstporträts sein könnte, aber die mache ich nicht wirklich.

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Mitredakteur des Reiseblogs Trace La Route.

Als Fan von Kunst und Bergwandern habe ich eine Leidenschaft für weite Landschaften und abgelegene, praktisch menschenleere oder verlassene Orte. Besondere liebe ich das Erhabene, mit seiner Ästhetik der Leere und Stille. Zu meinen Einflüssen zählen die Werke von Caspar David Friedrich, Edward Hopper, Luc Tuymans, Hiroshi Sugimoto, Andreas Gursky, Candida Höfer, Bernd und Hilla Becher, Andres Serrano, Eric Poitevin, Michelangelo Antonioni, Gus Van Sant…

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