27.02.2013

HDR-Fotografie

27.02.2013

HDR-Fotografie

Sascha Basmer ist Fotograf aus Leidenschaft und liebt es die Welt durch den Sucher neu zu entdecken

 „Fotografie hat sehr viele Facetten, die mir als Fotografen viel Spielraum für Kreativität einräumen. Dieser erhöht sich um ein Vielfaches in der anschließenden Bildbearbeitung. So sind mir als Fotograf kaum Grenzen in der Erstellung von unvergesslichen Bildern gesetzt.“

HDR-Fotografie ist sicher nicht jedermanns Sache.  Diejenigen, die sich aber zum ersten Mal mit dem Thema auseinandersetzen, werden ganz schnell feststellen, dass es eine Menge Spaß machen kann, sofern man ein paar Dinge beachtet.

Ein Stativ ist dank moderner Software zwar nicht zwingend erforderlich, macht aber durchaus Sinn, insbesondere dann, wenn die Verschlusszeiten der Belichtungsreihe sehr lang werden.

Ist die Kamera einmal auf das Motiv gerichtet, müssen ein paar Belichtungen gemacht werden. Dabei schwören manche auf 5 Einzelbilder, andere hingegen sagen, dass 3 ausreichen und wieder andere behaupten, dass es durchaus mehr Bilder sein sollten, um perfekte Abstufungen zu erhalten. Ich verwende in der Regel 3 Bilder.

ISO und Weißabgleich auf einen festen Wert eingestellt und den Autofokus deaktiviert, um bei allen drei Aufnahmen den gleichen Bildbereich scharf abzubilden – dann kann es an die Aufnahmen gehen. Moderne Kameras haben dafür eine Menü-Einstellung für Belichtungsreihen. Aber auch ohne diese Funktion, ist das kein Problem. Hat man die korrekte Belichtung ermittelt, halbiert man einmal die Verschlusszeit für die unterbelichtete Aufnahme. Für die überbelichtete Aufnahme, verdoppelt man dann die Verschlusszeit der korrekten Belichtung.

Der Rest wird später am PC mit entsprechender Bildbearbeitungs-Software am PC erledigt.

 

Guest blogger: Sascha Basmer, http://bassascha.de/

 

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