12.01.2018

Eine Reise nach Neuseeland mit dem neuen Befree Live

written by:
Philip Thurston

12.01.2018

Eine Reise nach Neuseeland mit dem neuen Befree Live

“Oh mein Gott. Halt an!”, schrie ich, als wäre eine Schlange aus dem Handschuhfach gekommen! Es war aber keine Schlange. Der Grund meines plötzlichen Aufschreis war der unersättliche Wunsch, diese umliegenden Felsentürme mit meiner Kamera und meinem Stativ auf einem Foto zu verewigen. Uns wurde gesagt, dass hier in Neuseeland die Reisedauer länger ist als gewohnt, was mich verwunderte, denn 80 km Reisestrecke bei 80 km/h Reisegeschwindigkeit sollte eine Stunde dauern, oder? Falsch, denn man braucht genau doppelt so lange! Und diese Tatsache verwirrte uns die ganze Reise. Es ist, als ob die Landschaft, die die kurvenreichen Straßen umgibt, die Zeit verlangsamt. Nachdem wir nur eine Stunde unterwegs waren, wussten wir: Diese Reise wird ein ganz besonderes Abenteuer!

Was treibt uns an, aus dem Alltag zu entfliehen und neue Orte zu entdecken? Eine Straße zum allerersten Mal zu befahren? Für uns ist es, unabhängig von Routinen zu sein, und uns selbst neue Freiheiten und Ideenreichtum zu schaffen.

Es gibt wirklich keinen Zweifel über die Tatsache, dass Manfrotto hochwertige Produkte schafft. Noch bevor ich Ambassador wurde, habe ich viele Jahre lang Manfrotto-Produkte verwendet, weil sie meiner Meinung nach die besten auf dem Markt sind. Eine Sache, die ich an Manfrotto liebe, sind nicht nur die großartigen Produkte, sondern auch die Vision des Unternehmens: “Imagine More”. Solch eine einfacher Slogan, aber gleichzeitig ein so eleganter und mächtiger. “Imagine More” sind zwei Wörter, die im Kern genau das aussagen, wonach ich lebe. Ich bin ein großer Befürworter davon, Leute dazu zu ermutigen, ihre Vorstellungskraft zu nutzen, denn es ist eines der mächtigsten kreativen Werkzeuge, die wir Menschen haben. Und das Konzept von „Imaging More“ ist mit dem Design und der Funktionalität jedes Produkts von Manfrotto verbunden.

Ich denke, es ist die Neugier und das Sehnen nach etwas Wunderschönem, das uns in die Wildnis führt; eine wahre Anziehung und Wertschätzung für diese großartige Welt, in der wir leben. Diese Beweggründe scheinen so simpel und selbstverständlich, aber die Wahrheit ist, dass wir in einem einflussreichen Zeitalter leben, in dem ein Fuß im Leben und der andere unbewusst in einer digital generierten Welt steht. Ich sehe mich als ein Zwischenmedium dieser beiden Welten. Auf der einen Seite, die wunderschöne Natur mit ihren unterschiedlichen Facetten und auf der anderen Seite der Wunsch diese Facetten mit der Welt zu teilen. Ein gewisser Leistungsdruck befeuert dies sicherlich, da täglich das Qualitätsniveau und die Menge des weltweit produzierten Inhaltes zunimmt. Aber ich kann einfach nicht anders. Ich kann nicht anders, als ständig den Auslöser zu drücken, wenn ich mich im Freien befinde. Für mich ist es wie die Suche nach einem Schatz, kleine kostbare Juwelen, versteckt in den weiten Landschaften und schneebedeckten Bergen. Manchmal ergibt sich die perfekte Kulisse direkt vor den Augen, andere Male muss man klettern, kriechen und kilometerweit wandern, bis einem das perfekte Bild offenbart wird.

Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu finden, denn einen einzigartigen Moment nur durch eine Kamera zu betrachten, kann diesen schnell kaputt machen. Aber für mich ist klar, dass ich am Ende des Tages viel zufriedener bin, wenn ich diesen besonderen Moment in Form einer sicheren kleinen Datei verewigt habe, die ich zur Inspiration anderer nutzen kann! Es ist wirklich, als ob ich Schätze sammeln würde.

Wenn ich draußen auf der Suche nach diesen kleinen Schätzen bin, ist das Licht eine der bedeutendsten Einflussgrößen. Licht kann so paradox sein. Manchmal beruhigt es und manchmal stresst es; es verleiht Schönheit und nimmt sie im nächsten Moment wieder weg. Für einen Fotografen ist eine Reise nach Neuseeland wie das Fallen in eine Grube voller Gold. Instinktiv wollen wir so viel wie möglich mitnehmen, aber unsere Taschen besitzen nur eine begrenzte Kapazität, eine sehr kleine, unbefriedigende Kapazität … und Licht, Licht verstärkt dieses Konzept dramatisch. In ähnlicher Weise sah ich tausend verblüffende Fotos vor mir, die ich alle zu einem bestimmten Zeitpunkt aufnehmen wollte, aber leider konnte ich nur eins oder vielleicht zwei davon festhalten.

Je hochwertiger das Foto, desto mehr Planung, Energie und Ressourcen müssen Sie für die Aufnahme aufwenden. Da die verfügbare Zeit für einen Shooting-Tag begrenzt ist, bedeutet dies oft, dass bestimmte Aufnahmen geopfert werden müssen, um andere zu gewinnen. Sie müssen sich im Klaren darüber sein, was Sie von dem Trip mitnehmen möchten. Ich wollte eine Reihe von Fotos machen, aber genauso wichtig war, dass ich die Momente und Erinnerungen mit nach Hause nehmen konnte.

Das Setzten von Prioritäten wurde mir an einem Nachmittag bewusst, als mein Bruder (der mein Regieassistent für meinen Film war) und ich selbst durch dieses lange gelbe Gras liefen, um dem Schatten des Berges zu entkommen. Wir hatten zu viel Zeit auf dem Bergrücken verbracht und unsere nächste Aufnahme sollte im Tal stattfinden. Wir waren überzeugt davon, dass wir diesen einen Moment benötigten, bei dem das Licht einen bestimmten Einfallswinkel hat und die Landschaft gekonnt in Szene setzt. Wir rannten und stolperten, als wären wir auf der Flucht vor einem Bergtroll. Wir schafften es noch kurz vor dem Schatten der Berge am Schauplatz anzukommen. Aber nicht lange genug … bevor wir überhaupt unser Equipment aufbauen konnten, überzog sich der Pfad mit Schatten und das Foto war verloren. Wir ärgerten uns schuldbewusst und gerieten in eine Argumentation, warum das gerade passiert war. Dies ist die Realität des Erstellens guten Inhalts. Da waren wir also, umgeben von Schönheit, und dennoch gerädert vom Stress und Druck.

Doch es hat nicht lange gedauert bis wir wieder in unserer kreativen Phase waren und uns klar wurde, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten arbeiten mussten. Wir können einfach nicht jedes Foto bekommen und das ist in Ordnung. Bei der Fotografie geht es darum, Momente einfach zu genießen, genauso wie es darum geht, sie zu materialisieren. Letztendlich haben wir deswegen unsere Kameras dabei, nicht wahr? So können wir uns immer wieder an diesem großartigen Moment erinnern und sind in der Lage, ihn mit unseren Freunden und unserer Familie zu teilen.

Einen kurzen Film zu drehen, der eine Geschichte in einer solchen Umgebung erzählt, war sicherlich eine Herausforderung. Die richtige Ausrüstung zu benutzen, ist ein entscheidender Teil des Prozesses. In dieser Hinsicht war Manfrotto ein unschätzbarer Teil des Ergebnisses. Es gibt bei der Organisation der Dreharbeiten jedoch so viel zu beachten und hinter den Kulissen wird eine unglaubliche Menge an Energie und Ressourcen verbraucht. Selbst wenn wir alles fehlerfrei nach Plan gemacht hätten, waren wir immer noch dem Wetter ausgeliefert, was eigentlich den größten Teil unserer Reise bestimmte. Egal, wie gut man auf diese Reisen vorbereitet ist, man muss immer bereit sein, das Licht zu verfolgen und dem Regen zu entkommen.

Grundsätzlich ist zu unserer Ausrüstung zu sagen, dass ein gutes Produkt sich nicht nur dadurch auszeichnet, dass es ein cooles Design hat und ansprechend aussieht, sondern dass es zu einer höheren Produktivität und verringerten Stress beiträgt. Es sollte Ihnen ermöglichen, mehr zu schaffen bzw. zu erreichen, indem die Menge an Energie und Ressourcen auf ein Minimales reduziert wird. Wenn Manfrotto ein neues Produkt mit dem Thema “Imagine More” kreiert, impliziert dies die Fähigkeit, mehr mit weniger zu erreichen. Das neue Befree Live Videostativ ist da keine Ausnahme. Als mich eine Mitarbeiterin von Manfrotto -bat, dieses neue Stativ auf die Probe zu stellen, wusste ich, dass ich es unter diesen kreativen Druck setzen musste. Wir haben es auf die härteste Probe gestellt: 12 Tage Neuseeland. Ich musste es an einem Arbeitstag 100 Mal auf- und abbauen; und egal ob es sich um Fotos oder Filmmaterial handelte, die Aufnahmen konnten stets flüssig durchgeführt werden. Mit dem M-Lock Drehverschlusssystem und der Niveliersäule war der Aufbau ein Kinderspiel. Bei jedem Male, als sich ein atemberaubender Schauplatz zu erkennen gab, war ich in nur wenigen Sekunden bereit, diesen aufzunehmen. Eine hohe Flexibilität ist in Neuseeland ein Muss, da das Wetter und besonders das Sonnenlicht die Umgebung binnen Minuten in neue wunderschöne Motive verwandelt und man dadurch gezwungen wird, diese Momente festzuhalten. Zusätzlich kann man das Befree Live dank des kompakten Packmaßes und geringen Gewichts bequem überall mit hinnehmen.

Die Kamerataschen, die wir dabei hatten, waren zum einen der Manfrotto ProLight Bumblebee 230L und der Manfrotto Aviator Drohnen Rucksack D1. An beiden Rucksäcken wurde ein Stativ befestigt. Zusätzlich zu dem Befree Live benutzen und testeten wir das 190go! Carbon Stativ mit abwechselndem Kugelkopf und dem Pro Fluid-Video-Neiger 502. Der Film wurde mit einer Canon 5D4s und einer Vielzahl von L-Serie-Objektiven, dem Osmo Pro und der Phantom 4 Pro aufgenommen. Gemeinsam hatten wir bei fast jeder Aufnahme, die wir brauchten, kreative Freiheit.

 

Philip Thurston

Australier

Philips Leidenschaft für die Fotografie hat sich aus dem Leben am Meer und seinem abenteuerlichen Geist entwickelt. “Mein Ziel bei Thurston Photo ist es, Bilder und Geschichten zu schaffen, die positives Denken provozieren und Menschen dazu inspirieren, das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Indem ich von meinen eigenen Erfahrungen lerne, spende ich Energie, um andere zu inspirieren, ein bedeutungsvolles Leben zu führen und um Träume, Möglichkeiten und Ziele zu erreichen, die es wert sind, von ganzem Herzen verfolgt zu werden. Ich verbringe gerne viele Stunden direkt auf dem Meer oder stürze mich spontan in die Wildnis, in der Hoffnung, diese wunderschöne Welt auf eine neue und aufregende Weise zu entdecken und zu erleben. ”

Lese mehr über Thurston Photo bei www.thurstonphoto.com/pages/about

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