Cape Point, der neue Leuchtturm wurde 1914 erbaut.

17.10.2018

Cape Point – Ein Tag reicht nicht aus

written by:
Sharyn Hodges

17.10.2018

Cape Point – Ein Tag reicht nicht aus

Bartolomeu Dias benannte den Cape Point im Jahr 1488 den “Kap der Stürme” und er sagt, wenn Sie dort jemals waren, verstünden Sie die Faszination dieser Ausblicke vom “Ende-der-Welt”. Der “Cape Point” unter Seemännern schon jahrhundertelang bekannt, tagsüber diente er als Orientierungspunkt für die Schifffahrt und wurde bei Nacht oder Nebel zu einem bedrohlichen Hindernisparcours mit versteckten Felsen und tosenden Stürmen. Die Kapitäne mussten dicht an den Felsen segeln, um ihre Orientierung nicht zu verlieren und waren dabei den großen Gefahren von Bellows Rock und Albatross Rock ausgesetzt. Die Küste ist voll von Schiffswracks aus vergangenen Jahrhunderten. Cape Point gehört neben dem Tafelberg zu den größten Touristenattraktionen Südafrikas.

Cape Point, der neue Leuchtturm wurde 1914 erbaut.

Es gibt so viel zu unternehmen im Cape Point Nature Reserve. Bei den Touristen ist es sehr beliebt, zu Fuß oder in einer drei minütigen Fahrt mit der Flying Dutchman Seilbahn den Leuchtturms zu besichtigen, der auf der erstmals im Jahr 1859 auf der Da Gama Spitze erbaut wurde. Die Da Gama Spitze liegt 238 Meter über dem Meeresspiegel. Dies ist auch der höchste Abschnitt des Berges und bietet somit traumhafte und unvergleichliche Ausblicke. Der Ozean scheint endlos, da er in jeder Richtung zusehen ist. An einem klaren Tag ist es sogar möglich bis zur False Bay zu sehen. Der neuere Leuchtturm wurde 1914 erbaut und ist der stärkste Leuchtturm in Südafrika, er gibt alle 30 Sekunden drei Leuchtsignale ab.

Diese wunderschöne Straße kann in der Nähe der Eland und Duiker Hütten gefunden werden.

Diese wunderschöne Straße kann in der Nähe der Eland und Duiker Hütten gefunden werden.

Die Cape Point Region ist ein Weltkulturerbe und umfasst 7750 Hektar mit fynbos-bewachsenen Tälern, einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt und einer zerklüfteten Küste. Mit über 250 Vogelarten ist dies ein Hotspot für alle Vogelliebhaber geworden. Zum Tierleben in dieser Region gehören Sträuße, Elenantilopen, Zebras, fast ausgestorbene Buntböcke und die tödliche Kapcobra.

Der Buntbock ist oft auf Flachland zu entdecken.

Der Buntbock ist oft auf Flachland zu entdecken.

Bartolomeu Dias, ein portugiesischer Abenteurer, war der erste, der im Jahre 1488 die unberechenbaren Gewässer erfolgreich bezwang. Der Spitzname “Cape of Storms” kommt vom berüchtigt schlechten Wetter, das sich innerhalb von 5 Minuten ändern kann. Vasco da Gama segelte ein Jahrzehnt später auf demselben Weg und eröffnete eine neue Handelsroute für Europa, Indien und den Fernen Osten. König Johann II. von Portugal setzte viele Erwartungen in die neue Seeroute nach Indien und den Osten. Er benannte “Kap der Stürme” in “Kap der Hoffnung” um.

In der Umgebung von Cape Point gibt es viel zu unternehmen. Von den spektakulärsten Aussichtspunkten, abgelegenen Stränden, Tier- und Vogelbeobachtungen bis hin zu den afrikanischen Spezialitäten im Restaurant. Es ist fast unmöglich, sich am Cape Point alles anzusehen. Deshalb sehen Sie hier meine Top 15 Empfehlungen:

  1. Fahren Sie mit der Flying Dutchman Seilbahn zum Aussichtspunkt unterhalb des alten Leuchtturms.
  1. Genießen Sie die atemberaubenden Ausblicke auf Meer und Berge.
  1. Machen Sie ein Picknick und genießen Sie den Tag in den Gezeitenbecken in Bordjiesrif und Buffels Bay.
  1. Entecken Sie während der jährlichen Walwanderung die majestätischen Riesen des Ozeans (von Juni bis Oktober).
  1. Es gibt am Cape über 250 Vogelarten – ein paar sollten Sie sich ansehen.
  1. Halten Sie Ausschau nach den Zebras vom Kapberg, Elenantilopen und den Buntböcken, die vom Aussterben bedroht sind.
  1. Spazieren Sie über den Schiffswrack-Weg und sehen Sie sich 26 der bekanntesten Schiffswracks am Cape Point an.
  1. Bei so vielen Wandermöglichkeiten sollten Sie sich Ihre Wanderschuhe anziehen!
  1. Es gibt mehr als 1100 Pflanzenarten; nehmen Sie sich Zeit, diese zu fotografieren… sie sind sonst nirgendwo auf der Welt zu sehen sind.
  1. Genießen Sie sowohl ein schönes Mittagessen, als auch die Aussicht im Two Oceans Restaurant.
  1. Andenken und Geschenke für Sie und Ihre Liebsten können im Souvenirladen gekauft werden.
  1. Radfahren – wenn Sie ein begeisterter Radfahrer sind, gibt es keine bessere Strecke für Sie. Die frische Luft, die Aussicht, die Tier- und Pflanzenwelt können Sie nirgends besser genießen als vom Sattel Ihres Fahrrades.
  1. Wenn Sie Zeit haben, übernachten Sie in einen der drei Übernachtungsmöglichkeiten.
  1. Versuchen Sie, Denkmäler zu finden, die Vasco da Gama und Bartolomeu Dias gewidmet sind.
  1. Und schließlich halten Sie Ausschau nach dem legendären Geisterschiff – The Flying Dutchman!

Packen Sie den Picknickkorb und die Wanderschuhe und genießen Sie einen schönen Tag an einem der vielen Strände.

Packen Sie den Picknickkorb und die Wanderschuhe ein und genießen Sie einen schönen Tag an einem der vielen Strände.                    

Schiffswracks

Sie können nicht den “Kap der Stürme” besichtigen ohne ein paar Schiffswracks gesehen zu haben, es gibt 26 Schiffswracks in Cape Point, die noch heute zu entdecken sind.

Olifantsbos Gipfel

Auf der atlantischen Seite der Halbinsel ist die Stelle, an der die Lusitania 1911 am Bellows Rock kenterte.

Diese Seite wurde auch drei weiteren Schiffen zum Verhängnis.

Thomas T Tucker lief 1942 an den Felsen vor dem Albatross Rock auf Grund. Der Rumpf ist immer noch am Ufer.

Die Nolloth erleidete in 1965 Schiffsbruch, jedoch ist kein Schiffswrack mehr auffindbar.

Das Schiff Le Napoleon wurde in 1805 zum Wrack. Das französische Piratenschiff wurde von der Royal Navy Fregatte gejagt. Die Umrisse des Schiffes mit einigen seiner Kanonen sind heute noch oft zu sehen.

Es gibt so viele Wege, auf denen Sie die schönsten Ausblicke entdecken können.

Es gibt so viele Wege, auf denen Sie die schönsten Ausblicke entdecken können.

Phyllsia

Die Überreste des Dampfschiffs Phyllisia, das 1968 zerstört wurde, können Sie vom Parkplatz aus mit einem Spaziergang zum Strand sehen oder auf dem Weg, der entlang des Kleinkommetjie-Ridge bis zum Die Hoek van Bobbejaan führt.

Buffels Bay

Buffels Bay oder Buffalo Bay erhielt seinen Namen angeblich von einem Schiff, das zu Beginn des 18. Jahrhunderts unterging. Der Legende nach transportierte das Schiff Büffel, lief an der felsigen Küste auf Grund und brach entzwei, woraufhin die Tiere an Land in ihre Freiheit schwammen konnten.

Mit über 1100 verschiedenen Pflanzen sehen Sie an jeder Ecke etwas Neues.

Cape Point

Ein Spaziergang bis vor zum zerklüfteten und felsigen Cape Point führt Sie an die Stelle, von wo aus jahrelang das legendäre Geisterschiff, Flying Dutchman, gesichtet wurde.

Warum machen Sie nicht ein Wochenende daraus?! Es gibt drei Unterkünfte in Cape Point: Olifantsbos Gäste Haus und die Eland- und Duiker-Hütte.

Egal, ob Sie ein gebürtiger Südafrikaner sind oder dieses Land besuchen – wenn Sie in der Nähe von Kapstadt sind, ist Cape Point ein Muss. Packen Sie Ihren Picknickkorb, laden Sie die Kinder und Fahrräder ein und kommen Sie möglichst früh dorthin. Je mehr Zeit Sie in dieser unendlichen Weite verbringen, desto mehr werden Sie jede Ecke, jedes Schiffswrack, jede Pflanze, jeden Vogel und jedes Tier kennenlernen wollen.

Gefahren lauern an jeder Ecke am "Cape Point".

Gefahren lauern an jeder Ecke am “Cape Point”.

Vergiss nicht, hier ein Selfie zu machen! Der südwestlichste Punkt des afrikanischen Kontinents!

Vergiss’ nicht, hier ein Selfie zu machen! Der südwestlichste Punkt des afrikanischen Kontinents!

Die Aussicht über das Meer und zurück auf False Bay sind überwältigend!

Die Aussicht über das Meer und zurück auf False Bay sind überwältigend!

Die Landschaften variieren je nachdem, wo Sie sich im Naturschutzgebiet aufhalten.

Die Landschaften variieren je nachdem, wo Sie sich im Naturschutzgebiet aufhalten.

Ein weiblicher Strauß, der sich eine Morgenmahlzeit genehmigt. So schön!

Ein weiblicher Strauß, der sich eine Morgenmahlzeit genehmigt. So schön!

 

Sharyn Hodges

South African

Sharyn Hodges likes to describe herself as “just lucky”. Home is Plettenberg Bay, South Africa, a sleepy little sea-side village where the sun rises and sets in colours one can only imagine.

She is inspired daily by nature’s ever changing canvas of textures, colours and patterns.

Her work varies from weddings and events to nature and landscapes, but her heart lies buried in the vast expanses of Plett’s beaches and the sheer splendour of the surrounding Garden Route and South Africa.

Photography is in her veins; her mission is to capture those fleeting seconds of beauty which characterises this fragile adventure we call life.

Her travel companion, Nikon D750.

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